Bodybuilding – mehr als nur ein Sport?

Hallo ihr Lieben,

man könnte ja eigentlich meinen, dass Bodybuilding ein sehr oberflächlicher Sport ist, oder?
Gewichte bewegen als Mittel zum Zweck – seinen Körper zu formen.

Vielleicht mag es auf den ersten Blick so wirken aber ich denke ich spreche für alle,
die Bodybuilding betreiben, indem ich behaupte “Es steckt VIEL mehr dahinter!”.

Ich denke viele fangen diesen Sport an, da sie sich unwohl in ihrer Haut fühlen und etwas verändern wollen.
Fett verlieren, Muskeln aufbauen, Cellulite reduzieren, sich einfach wohler in der eigenen Haut fühlen.
Sicher ist Bodybuilding auch eine gewisse Art Trendbewegung geworden.
Youtuber verbreiten den Sport, werden Vorbilder und generell ist “gesund und fit” einfach Trend und angesagt.
Auch wenn es noch so viele Gründe gibt mit dem Sport anzufangen : 

An jeden, der diesen Schritt ans Eisen wagt, zuerst einmal:
“Hut ab! Gute Entscheidung!”

Sich dazu zu entscheiden etwas am Äußeren zu verändern, ist aber auch keineswegs von Oberflächlichkeit geprägt. Denn warum tun diese Leute das? Warum investieren sie Kraft, Zeit und Nerven?
Weil sie sich unwohl in ihrer Haut fühlen, sich vielleicht nicht attraktiv finden, unbeweglich sind, die Hose kneift und einen Bauchschmerzen vor dem nächsten Schwimmabdbesuch plagen, da man sich schämt.
Unwohlsein in Bezug auf den eigenen Körper kann so große Auswirkungen haben und ich gehe sogar so weit und sage, es kann einen tatsächlich ein Stück Lebensfreunde kosten.

Der Entschluss etwas Verändern zu wollen, kostet viel Kraft.
Man muss sich mit seinen Problemen auseinander setzen, was nie besonders angenehm ist.
Aufraffen, Sportsachen anziehen, auf ins Gym!
Das ist anfangs verdammt hart und kostet sehr viel Durchhaltevermögen aber mit der Zeit stellen sich Erfolge ein, ihr merkt wie ihr anfangt euch wohler zu fühlen.
Euer Körper wird stärker, ihr steht gerader und was ist mit eurem Selbstbewusstsein?
Das Selbstbewusstsein wächst mit!
Jeden tag überwindet ihr euren inneren Schweinehund, bewegt Gewichte, bewegt schwerere Gewichte, verbessert eure Ausführung, probiert neue Übungen aus. Ihr steigert euch!

 

Ihr steigert euch körperlich und ihr steigert euch mental!

 

Irgendwann setzt so ein Punkt ein, andem ihr es nicht mehr als Überwindung anseht ins Training zu gehen. Der Körper gewöhnt sich an die Belastung und braucht sie. Und nicht nur der Körper – auch der Kopf!

Geht es mir an einem Tag nicht so gut, gehe ich trainieren.
Ich betrete das Gym meistens schlurfend und alleine durch das Betreten des Studios, merke ich wie sich mein Körper aufrichtet. Mein Körper weiß “Jetzt geht’s rund!”
Und wenn ich dann völlig die Sau rauslassen kann, nur an so simple Dinge, wie das Bewegen von Gewichten denke und an meine Grenzen gehe,
gehe ich mit gerader Körperhaltung aus dem Gym atme tief durch und merke wie viel ruhiger ich innerlich geworden bin.

Probleme sind dadurch natürlich nicht weg – aber es hilft mir total mich wieder zu erden und von meinen oft viel zu komplizierten Gedanken wieder runterzukommen.

 

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Ich wollte euch mit dem Beitrag zeigen, wie sehr ich diesen Sport liebe und tatsächlich auch brauche! 

In dem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende! 

Eure Sina :*

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